In einem Land vor unserer Zeit (Mensch, da sind wir doch aufgewachsen!)

Wochenende! Das haben wir hier in Palanga verbracht. (Fuer alle die beim Lesen des Stadtnamens eben dachten "ehm...achso ja klar..Palanga...das is doch bei...ehm...naja, egal!": Palanga ist in Litauen an der Ostsee).
Jedenfalls haben wir hier ein superentspanntes Wochenende verbracht und die Kamera beiseite gelegt um neue Inspirationen zu finden, denn morgen fahren wir nach Minsk! Hui!
Bei einem Spatziergang mit Sonnenbrille ueber den Markt habe ich eine klasse Inspiration gefunden: Ein Regenschirm mit Littlefoot drauf. An dieser Stelle moechte ich ihm folgende Worte zukommen lassen:
Littlefoot, ohne Dich wäre das hier alles nie möglich geworden!
Ich wollte immer sein wie Du sein! ...das ist für Dich!
Bunt wie der Regenbogen
Wir und Wikipedia dazu:
Die Regenbogenfahne hat eine lange Tradition und diente in vielen Kulturen weltweit als Zeichen der Toleranz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und Sehnsucht. Diese Bedeutung geht auf den Regenbogen als Symbol biblischer Verheißung zurück.
Die Regenbogenfahne entwarf 1978 der amerikanische Künstler Gilbert Baker. Sie soll ein Symbol für lesbischen und schwulen Stolz darstellen, sowie gleichzeitig die Vielfalt dieser Lebensweise.
Im November 1978 wurde Harvey Milk, ein offen schwul lebendes Mitglied des Stadtrates von San Francisco, ermordet. Zu seinen Ehren und zum Zeichen der Solidarität, beschlossen die Organisatoren der Schwulenparade von 1979, Bakers Flagge bei dem Protest- und Trauermarsch als Symbol zu verwenden. Der ursprüngliche Version der Fahne bestand aus acht Farbstreifen. Für die Massenproduktion und den Verkauf seiner „Gay Flag“, wandte sich Gilbert Baker an die in San Francisco ansässige Paramount Flag Company. Da das von Baker selbst gefärbte grelle Pink („Fuchsia“ oder „Hot Pink“) damals industriell nicht herstellbar war, musste sie auf 7 Streifen reduziert werden. Als die Fahne im November 1979 am Protest- und Trauermarsch verwendet wurde, entfernte das Komitee den türkisen Streifen, um die Farben gleichmäßig entlang der Paraden-Route aufteilen zu können: Drei Farben auf jeder Straßenseite. Gleichzeitig wurde statt Indigoblau Königsblau verwendet.
(Fuchsia = „Sexualität“)
Rot = „Leben“
Orange = „Gesundheit“
Gelb = „Sonnenlicht“
Grün = „Natur“
(Türkis = „Kunst“)
Königsblau = „Harmonie“
Violett = „Geist“
Vereinzelt wird ein schwarzer Streifen hinzugefügt, er soll an die AIDS-Problematik erinnern.
Zunächst wurde die Regenbogenfahne „andersherum“, nämlich von Violett nach Rot abgebildet, um das Anderssein der Homosexuellen zusätzlich zu unterstreichen. Nachdem die Feministinnen Violett als „ihre Farbe“ kürten, wurde der Regenbogen gedreht, Rot stand ab sofort oben. Inzwischen gibt es Bestrebungen wieder die originale 8-streifige Fahne zu etablieren, da Fuchsia inzwischen gefertigt werden kann und kein Bereich ausgeschlossen werden soll. Zu diesem Zwecke wurde am 15. Juni 2004 die größte Regenbogenfahne der Welt (2 km x 5 m, 3 t)längs der Duval Street in Key West gespannt.
In Deutschland wurde die Regenbogenfahne erstmals 1996 an einem öffentlichen Gebäude gehisst. Auf Vorschlag des damaligen Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg SVD (heute LSVD) wurde die Fahne anlässlich des Lesbisch-schwulen Stadtfestes und des Christopher Street Days in Berlin an den Rathäusern von Schöneberg, Tiergarten und Kreuzberg gehisst. Dies zog den so genannten "Berliner Flaggenkrieg" nach sich, in dem der damalige Berliner Innensenator Jörg Schönbohm über mehrere Jahre hinweg erfolglos versuchte, die Fahnenhissungen in den Berliner Bezirken unter Verweis auf die Berliner Flaggenverordnung zu verhindern. Seit dem Amtsantritt von Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister 2001 werden die Regenbogenfahnen von diesem gemeinsam mit Vertretern des LSVD jährlich zum Christopher Street Day am Roten Rathaus gehisst.

(erstellt am: 12.08.2008 21:27 von Witja)
Utopia
Ernst Cassirer aus "Versuch über den Menschen"
"Als Thomas Morus seine Utopia verfaßte, brachte er diese Ansicht schon im Titel seines Werkes zum Ausdruck. Eine Utopie gibt kein Abbild der wirklichen Welt oder der aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Ordnung. Sie existiert an keinem Punkt in der Zeit oder im Raum; sie ist >nirgendwo<. Aber gerade diese Konzeption eines Nirgendwo hat die Prüfung bestanden und ihre Kraft bei der Gestaltung der modernen Welt unter Beweis gestellt."